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Mittwoch, 23. Januar 2019

Schokotörtchen mit Süßkirschen

Foto: Anticiclo


Ich schaue aus dem Fenster in den tristen Regen, die Regentropfen perlen von der Fensterscheibe, der Kamin knistert, der Duft von warmem Schokoladenkuchen liegt in der Luft und ich wünsche mir meine Freundin herbei, die mit ihrem herzlichen Gegacker einen kurzweiligen Nachmittag bescheren würde. So werfe ich die Kaffeemaschine an, mache mir einen leckeren Latte macchiato und setze mich mit einem lecker Schokotörtchen vor den Kamin und wähle ihre Nummer. Denn auch wenn die Freundin nicht persönlich da sein kann, ist es trotzdem möglich ihrem Geschnatter zu lauschen und einen herrlichen Moment zu genießen.

Das macht man im Alltag doch viel zu selten, nicht war? Es gibt ja schließlich Whatsapp. Da man hin und wieder ein Foto und eventuell einen kurzen inhaltslosen Text, aber für richtige Kommunikation und ausgelassenes Lachen ist kaum Zeit übrig. Ehrlich, wem geht es genauso? Dann einfach mal wieder einen Gang zurück schalten und sich Zeit für persönliche Momente nehmen anstatt ins Handy zu schauen und zu langweilen. Vielleicht auch mal wieder etwas leckeres backen? Wie wäre es mit diesem leckeren Törtchen oder auch ganz simpel Muffin genannt?! 😋 Am besten noch solange die Kuchen im Ofen stehen ein Date zum Verzehren vereinbaren. Es gibt nichts besseres als diese Leckereien noch warm zu genießen. 

Viel Spaß wünscht
Eure RezepteHexe



SCHOKOKADENTÖRTCHEN MIT SÜSSKIRSCHEN


Foto: Anticiclo


















Zutaten für 6 Portionen:

100g Zartbitter-Schokolade
100g Butter
1 Prise  Salz
150g Süßkirschen, frisch oder eingekocht
3 Eier
150g Zucker
2 EL Kirschlikör 
100g Mehl


Zubereitung:

Die Kirschen waschen und entsteinen bzw. abtropfen lassen. Mit dem Likör mischen und ca. 1 Stunde ziehen lassen.
Die Zartbitter-Schokolade fein hacken und schmelzen, die Butter zufügen und in der warmen Schokolade schmelzen lassen. Anschließend die Kirschen gut abtropfen lassen und den Likör auffangen.

Nun die Eier mit Zucker, Salz, Kirschlikör und 1 Pr. Salz gut schaumig schlagen. Schokolade/Buttermischung unter die Eimischung rühren. Das Mehl darüber sieben und zusammen mit den Kirschen locker unterheben. Den Teig in 6 kleine, gefettete und ausgestäubte Förmchen geben (150 ml Inhalt).
Im vorgeheizten Backofen bei 175°C Ober/Unterhitze ca. 20-25 min backen und gut auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Tipp:
Meine Schokotörtchen waren schon nach 20 min. fertig. Nicht zu lange backen lassen, sonst werden sie eher *trocken*.
Wenn Kinder mitessen, den Likör mit Kirschsaft austauschen.
Wer es nicht zu süß mag, kann auch den Zucker reduzieren - ich habe 125g genommen.


Arbeitszeit:     ca. 30 Min.

Mittwoch, 27. März 2013

Kokosnuss-Panna-Cotta mit Früchten



Panna  Cotta – jeder kennt sie, aber weiß auch jeder was drinnen ist oder wie sie gar zubereitet wird? 

Ins Deutsche übersetzt heißt es simpel „gekochte Sahne“ und ist in Italien der Dessertklassiker schlechthin. Und so wie es der Name schon verrät, ist Sahne auch der Hauptbestandteil der Nachspeise, der durch fruchtige Soßen oder frisches Obst der gewisse Pepp verliehen wird.

Ihren Ursprung hat die Panna Cotta in Norditalien. Das Grundrezept besteht aus Sahne, Zucker und Gelatine. Häufig werden frisches Vanillemark oder Pfirsichschnaps zugefügt. Die Zubereitung ist relativ einfach. Sahne und Zucker werden gemeinsam aufgekocht und eine Weile auf niedriger Flamme köcheln gelassen. Hierbei muss die Sahne immerzu gerührt werden, damit auch nichts anbrennt. Nach dem Kochvorgang wird in kaltem Wasser eingelegt Blattgelatine ausgedrückt und in sie Sahne-Zucker-Mischung eingerührt. Anschließend wird alles in kleine Förmchen gefüllt und mind. 6 Stunden kühl gestellt. Kurz vor der Servieren wird die Panna Cotta zumeist gestürzt. Dies geht einfacher, wenn man die Form kurz vorher in heißes Wasser taucht.


Traditionell wird die Panna Cotta ohne Sauce serviert - doch ganz ehrlich, mit einer fruchtigen Sauce schmeckt sie einfach unwiderstehlich gut. Im Sommer bieten sich hierzu Beerensaucen und im Winter tropische Früchte an. Wer es nicht so mit den Früchten hat, kann natürlich auch Schoko- oder Karamellsauce verwenden. Panna Cotta findet man in vielen Varianten, u. a. auch würzig mit Basilikum oder wie in folgendem Rezept mit Kokosmilch verfeinert.

Ich wünsche allen Feinschmeckern viel Spaß beim Ausprobieren. J


KOKOSNUSS-PANNA-COTTA MIT FRÜCHTEN

Foto: Raúl Belles Tena


















Zutaten für ca. 6 Personen:

3 Blatt Gelatine

400ml Kokosmilch (1 Dose)
250ml Schlagsahne
130g Zucker
1 Zitrone
Mark einer Vanilleschote
Früchte nach Belieben (z.B. Himbeeren, Kiwi, Mandarinen)
2 EL Kokosflocken
Minzeblättchen nach Wahl


Zubereitung:

Die Blattgelatine in kaltem Wasser einweichen. Kokosmilch, Schlagsahne und Zucker in einem Topf erhitzen und unter ständigem Rühren zum köcheln bringen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Anschließend den Topf vom Herd nehmen, die Blattgelatine ausdrücken und in die Kokosmilch-Mixtur geben. Das ganze solange rühren, bis sich die Gelatine vollständig aufgelöst hat. Die Zitrone auspressen und unterrühren. Alles auf 6 kleine Schälchen verteilen und ca. 6 Stunden kalt stellen.

Vor dem Servieren die Früchte ganz nach Belieben klein schneiden oder pürieren. Die Panna Cotta stürzen oder im Schälchen lassen, Früchte darüber verteilen, mit Kokosflocken bestreuen und ggf. mit Minzeblättchen dekorativ anrichten.

Buon appetito!!!


TIPP: Meine 3 Varianten - Himbeere, Mandarine und Kiwi - waren alle super lecker. Wenn noch jemand eine bessere Kombi finden, würde ich mich sehr über einen Kommentar freuen. 




Donnerstag, 3. Januar 2013

Walnuss-Brownies




Und schon im neuen Jahr geht es wieder ganz lecker weiter...

Thema des heutigen Blogs sind die Walnüsse, die sicher auf jedem Weihnachts-Naschteller zu finden waren und die man auf verschiedene Art und Weise in tolle Sachen ver“backen“ kann

Schon eine handvoll Walnüsse bzw. 50g Walnüsse am Tag decken den Tagesbedarf an Omega-3-Fettsäuren, senken den Cholesterinspiegel und sind gut für die Herzgesundheit. Der menschliche Körper kann die Omega-3-Fettsäuren nicht selbst bilden und müssen dadurch über die Nahrung zugeführt werden. Sie zählen zu den ungesättigten Fettsäuren, die die freien Radikale abfangen und somit vor Zellschädigungen schützen. Aber auch über den Zellschutz hinaus liefern Walnüsse wichtige Mineralstoffe und Vitamine, die einen großen Beitrag zur Gesunderhaltung unseres Körpers leisten.

Seit der Zeit der Römer wurde die Walnuss als Fruchtbaum in weiten Teilen Europas kultiviert. Teilweise findet man sie heute in verwilderter Form. In Nordamerika, insbesondere in Kalifornien wird die Walnuss großflächig angebaut. Aufgrund der klimatischen und geologischen Bedingungen wächst sie besonders gut in Weinanbaugebieten.

Walnussbäume tragen erst ab einem Alter von 10-20 Jahren die ersten Früchte. Erst ab dem vierten Jahrzehnt werden die größten Erträge erzielt. Mit steigendem Alter gehen die Erträge jedoch wieder zurück. Der Ertrag ist jedoch neben dem Alter auch vom Standort und von der Sorte abhängig. Bei guter Ernte sind mit großkronigen Bäumen Maximalerträge von bis zu 150 kg Nüsse pro Baum möglich.
Die Weltjahresproduktion von Walnüssen lag im Jahre 2005 bei 1,5 Millionen Tonnen. Hauptproduzenten sind die USA, die Staaten der ehemaligen UdSSR, China, die Türkei, sowie Italien
Die Walnussaison startet von Ende August bis Ende Oktober. Die Früchte sind reif, wenn die grüne Umhüllung aufplatzt und sich die Nüsse von der Schale lösen und beginnen zu Boden zu fallen.
Nach der Ernte werden Sie gesäubert, aussortiert, sowie luftig und trocken gelagert. Gut gelagerte Nüsse sind daher ganzjährig im Handel erhältlich. Neben ganzen Nüssen werden sie auch als Walnusskerne oder in Form von Walnussöl verkauft.
Die Walnuss wird vom Gebäck bis zum Walnusspesto in vielen Speisen verwendet. Aber auch die im Juni geernteten halbreifen Nüsse  kann man zur Herstellung von Nusslikör (Nussgeist, Nussschnaps) verwenden.

Die Walnuss ist unter guten Lagerbedingungen gute 12 Monate ohne Qualitätseinbusen haltbar. Am besten an einem kühlen, luftigen und dunklen Ort aufbewahren. Walnüsse nehmen sehr schnell kräftige Gerüche an, deswegen sollten sie niemals in Nachbarschaft zu Fisch, Käse, Knoblauch, Zwiebeln oder Äpfeln gelagert werden.
Walnusskerne in wiederverschließbaren Dosen oder Tüten sollten im Gemüsefach im Kühlschrank aufbewahrt werden und möglichst bald verzehrt werden.

Das Walnussöl wird durch kaltes Auspressen gewonnen und ist eher zum Verfeinern von Salaten zu empfehlen. Es sollte auf keinen Fall zum Braten oder Dünsten verwendet werden, da durch die Hitze die wertvollen Inhaltsstoffe zerstört werden.  Dieses sollte man am besten auch kühl und dunkel lagern.

Die in Walnüssen enthaltenen Stoffe Cholin und Lecitin bauen den Botenstoff Acetylcholin auf und stärken dadurch wichtige Funktionen im Gehirn. Das enthaltene Magnesium schützt vor Stress und unterstützt somit die ebenso Konzentration. Somit eignen sich Walnüsse besonders gut als Snack für Zwischendurch.

Für alle Schoko- und Walnussfans habe ich mir heute dieses leckere Rezept ausgesucht:



WALNUSS-BROWNIES


















Zutaten für  45 Stücke


250g Butter
100g Walnusskerne
250g Mehl
¼ TL Backpulver
¼ TL Salz
100g Kakaopulver
500g Zucker
5 Eier
Puderzucker nach Belieben

Zubereitung

Die Butter  bei kleiner Hitze auf dem Ofen schmelzen und abkühlen lassen. Die Walnusskerne fein hacken und schon mal den Backofen auf 120°C (Umluft 100 Grad, Gas Stufe 1) vorheizen.

Mehl, Backpulver, Salz, Kakao und  Zucker in eine Rührschüssel geben. Mit einem Handrührgerät die Eier im Wechsel mit der Butter unter die Mehlmischung rühren. Zum Schluss die gehackten Nüsse unterheben und den Schokoladenteig auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech streichen. Den Kuchen dann ca. 45 Minuten backen.

Das Blech aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen. Anschließend mit einem Sägemesser in Quadrate  von ca. 4-5 cm Seitenlänge schneiden. 
Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben und zu einem lecker Kaffee genießen.

Gutes Gelingen und viel Spaß beim Schlemmen! J