Seiten

Posts mit dem Label Pasta werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Pasta werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 16. Oktober 2018

Herbstschmaus mit Dinkel-Vollkornspaghetti an Ricotta, Salbei und Haselnüssen

Foto: Mein toller Mann :)





















Meine Augen folgen den handwerklich geschickten Bewegungen dieses tollen Mannes der vor meinem Fenster seine Aufgaben erledigt. Die Sonne scheint mir dabei ins Gesicht und ich bekomme ganz viel Lust, diesen tollen Mann mit einem lecker Essen zu belohnen... Gesagt, getan! Was sonst?! 😇

Erst kürzlich hat mich dieses tolle Rezept beim Schmökern in meinen alten Rezepteheften angelacht... Ricotta und Salbei hatte ich gekauft... Haselnüsse fast sind immer da... Die Dinkel-Vollkornspaghetti, eine eigene Geschichte....

Auf einem meiner Streifzüge nach leckeren Bioprodukten hatte mich kürzlich ganz zufällig der Weg über Junkershausen in der Rhön geführt. Dort hat der Biohof May sein Eierhäuschen aufgestellt. Hier findet man 24/7 die tollen Produkte des Hofes. Unter anderem lecker Dinkel-Vollkornspaghetti alla chitarra. Klang unglaublich toll, sah gut aus und war somit gekauft. Bezahlung geht über eine Vertrauenskasse im Eierhäuschen. Und somit waren auch die Vollkornspaghetti auf Lager. Der tolle Mann hatte Glück auf der ganzen Linie - Essen vom Feinsten mit den besten Zutaten. 

Wie es gekocht wird, das findet ihr nun im Anschluss.

Viel Vergnügen und Guten Appetit!
Eure RezepteHexe 


DINKEL-VOLLKORNSPAGHETTI MIT RICOTTA, SALBEI UND HASELNÜSSEN


Foto: RezepteHexe

















Zutaten für 4 Personen: 

500g Dinkel-Vollkornspaghetti
1 Knoblauchzehe
100g ganze Haselnüsse 
1 1/2 Bio-Zitronen 
20g Parmesan
200g Butter
1/2 Handvoll Salbeiblätter
20ml Balsamico (also 2cl) 
1 Handvoll Petersilie 
250g Ricotta
Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle


Zubereitung:

Die Spaghetti nach Packungsanleitung (sofern vorhanden) bissfest garen, abgießen, zurück in den Topf geben und warm halten. 


Zwischenzeitlich die Zitronen in heißes Wasser einlegen. Dann den Knoblauch schälen und fein hacken. Dann die Haselnusskerne grob zerhacken. Die Zitronen gründlich abwaschen, trocknen und dann ganz fein die Schale abreiben, sowie den Saft auspressen. Den Parmesan ebenso fein reiben. 


Die Butter in kleine Stücke teilen und in einer großen Pfanne auf mittlerer Temperatur 1-2 Minuten erhitzen, bis sie anfängt zu schäumen. Nun die Salbeiblätter dazu geben und kurz anbraten. Anschließend wieder herausnehmen und für die Dekoration zur Seite stellen. Jetzt die Haselnüsse, den Knoblauch und die Zitronenschale in die Butter geben und 1-2 Minuten abraten. Dann die Pfanne vom Herd nehmen und mit dem Balsamico und dem Zitronensaft ablöschen. Die Spaghetti unterziehen, Petersilie und Parmesan beigeben und nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen. 


Die Spaghetti auf Tellern anrichten, den Ricotta mit einem Teelöffel abstechen und darüber verteilen, mit Salbeiblättern verzieren und los schlemmen. 



Tipp:

Dazu empfehle ich einen lecker trockenen Apfelwein, der diesen Herbstschmaus wunderbar abrunden kann und dem zitronigen Geschmack der Pasta gut begegnet. 

Freue mich, wenn es euch genauso gut schmeckt. Hinterlasst bitte gerne ein Kommentar dazu. 

Bis bald! 

PS: Und für die, die es wirklich interessiert... Es hat scheinbar geschmeckt, denn ich darf weiter für diesen tollen Mann kochen! 😍

Samstag, 2. Mai 2015

Lasagne a la Mexicana

Foto: Anticiclo

Heute möchte ich euch eine Variante einer Lasagne vorstellen, die ich hin und wieder zubereite und die immer wieder gut ankommt. Eigentlich ist das Rezept vegetarisch ohne Hackfleisch. Da ich aber viele "Fleischesser" in meiner Familie habe und ich auch persönlich die fleischige Variante lieber mag, stelle ich euch heute diese gerne einmal vor.

Je nach Belieben könnt ihr das Rezept dann entweder mit oder ohne Hackfleisch zubereiten. 

Ich wünsche wie immer viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen.

Alles Liebe
Eure RezepteHexe


LASAGNE A LA MEXICANA

Foto: Anticiclo

















Zutaten für 6-8 Personen:

300g Rinderhackfleisch
2 kleine Gemüsezwiebeln
2 Dosen rote Kidneybohnen
2 Dosen Mais
2 Bund Lauchzwiebeln
1 rote Chili-Schote
2-3 Knoblauchzehen
2-3 EL Öl
2 EL Tomatenmark
2 Dosen (425ml) geschälte Tomaten
1-2 TL Sambal Oelek
3 EL Tomatenketchup
Salz, Pfeffer, Edelsüß-Paprika nach Belieben
1 Prise Zucker
200g mittelalter Gouda (gerieben)
450g Crème fraîche
12 Lasagneblatten

Fett für die Form


Zubereitung:

Die Bohnen in einem Sieb gut mit Wasser abspülen und abtropfen lassen. Währenddessen die Lauchzwiebeln putzen, waschen und in Stücke schneiden. Die Chilischote putzen, waschen und klein schneiden. Den Knoblauch schälen und fein hacken.


Das Öl in einem Schmortopf erhitzen. Das Rinderhackfleisch darin kräftig anbraten. Die Gemüsezwiebeln putzen, würfeln und dann zum Hackfleisch geben und glasig braten. Knoblauch und Lauchzwiebeln hinzufügen und weitere 2 Minuten unter rühren weiter dünsten. Anschließend das Tomatenmark unterrühren,  kurz mit anrösten und dann mit den Tomaten ablöschen. Dann die Bohnen und den Mais zufügen und weitere 3-4 Minuten köcheln lassen. Das ganze dann mit Sambal Oelek, Ketchup, Salz, Pfeffer, Paprika und einer Prise Zucker abschmecken.
Eine Lasagneform gut fetten. 1-2 EL Crème fraîche in die Auflaufform streichen, abwechselnd Lasagneplatten, Hackfleisch-Bohnen-Soße und Käse in die Form schichten. Auf die oberste Soßenschicht die restliche Crème fraîche streichen und mit dem restlichen Käse bestreuen.

Die Lasagne dann im vorgeheizten Backofen bei 200°C (Gas bei Stufe 3) ca. 35 Minuten backen.

TIPP: Die Lasagne lässt sich super nach dem Backen einfrieren und ganz einfach im Ofen wieder aufwärmen. So hat man immer etwas für den Notfall auf Lager.


Montag, 27. April 2015

Pasta-Salat mit Thunfisch und Walnüssen

Foto: Anticiclo
Die Grillsaison hat bereits voll durchgestartet und hierfür sucht man doch immer wieder nach einem neuen Salat, den man seinen Gästen oder als Mitbringsel präsentiert. 

Ich habe mal wieder etwas mit Pasta und Thunfisch ausprobiert, dass man auch einfach im Sommer zum Mittag- oder Abendessen oder auch einmal zum Picknicken zubereiten kann. Da sind der Phantasie nun wirklich keine Grenzen gesetzt. 

Ich habe mich im Übrigen entschlossen auf die kleine Warenkunde am Anfang zu verzichten, weil mir als nun bald zweifache Mama einfach die Zeit dazu fehlt. Kochen und Genießen muss aber trotzdem sein. Ganz ohne geht es einfach nicht. 

Hier nun das Rezept für euch und viel Spaß beim Ausprobieren

wünscht 
Eure RezepteHexe


PASTA-SALAT MIT THUNFISCH UND WALNÜSSEN

Foto: Anticiclo

















Zutaten für 2 Personen:

200g kurze Pasta (Penne o. ä.)
1 Dose Thunfisch im eigenen Saft
50g Walnusskerne
1 kleine rote Paprikaschote
1 EL frische Thymianblättchen

für das Dressing:
100g fettarmer Naturjoghurt
2-3 EL Essig
2 EL schwarze Oliven (klein gehackt)
1 EL frische Thymianblättchen
1 Knoblauchzehe (fein gehackt)
Salz und Pfeffer nach Belieben


Zubereitung:

Die Nudeln in reichlich Wasser bissfest kochen,  gut abtropfen lassen und in eine Salatschüssel geben. Den Thunfisch gut abtropfen lassen und mit einer Gabel groß zerkleinern. Die Paprika putzen, waschen und in kleine Würfel oder feine Streifen schneiden. Dann ca. 2/3 der Walnüsse grob hacken. Alles zusammen über die Nudeln geben und gut durchmischen.

Für das Dressing die vorbereiteten Zutaten gut vermischen und je nach Geschmack mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kurz vor dem Servieren das Dressing zum Salat hinzufügen und mit dem restlichen Thymian und  den Walnusskernen bestreuen.


Sonntag, 3. November 2013

Brokkoli-Pasta an feiner Walnuss-Sauce


Der Brokkoli ist, nicht nur in den deutschen Küchen, ein sehr beliebtes Gemüse. Und das nicht umsonst, denn er hat wirklich unglaublich viele Nährstoffe, ist sehr vielseitig einsetzbar und im Gegensatz zu seinen anderen Kohl-Verwandten viel milder und leichter bekömmlich. Außerdem ist er das ganze Jahr über im Supermarkt erhältlich, auch wenn er hier nur von Juni bis Oktober Saison hat. Außerhalb der Saison wird er meist aus den warmen Mittelmeerländern, wie Spanien oder Italien importiert.

Von dem Kohlgemüse kann man von den Röschen, bis über den Strunk und über die Blätter wirklich alles essen. Seine Stängel kann man z. B. wie Spargel anrichten. Die Teile, die man sonst nicht essen mag, kann man in Kombination mit anderem Suppengemüse auch zur Zubereitung einer Gemüsesuppe verwenden.

Der Brokkoli kann sowohl roh als auch gegart gegessen werden. Bei der gegarten Variante werden kurze Garzeiten empfohlen, da viele seiner wertvollen Inhaltsstoffe wasserlöslich sind bzw. einige Enzyme bei längerer Hitzezufuhr denaturieren können. Durch Dämpfen oder kurzes Anbraten werden seine Inhaltsstoffe besser erhalten.

Am Besten würzt man das grüne Kohlgemüse mit Salz, frisch geriebener Muskatnuss und Knoblauch. Besonders gut lässt es sich mit gerösteten Pinienkernen, Mandelblättern oder Hasel- und Walnüssen kombinieren.

Mittlerweile werden aus den Samen des Brokkoli auch feine Sprossen gezüchtet, die roh in diversen Salaten oder als Dekoration auf verschiedenen Speisen zu finden sind.

Frischer Brokkoli zeichnet sich durch eine dunkelgrüne bis blaugrüne Färbung der Röschen aus. Der Kohlkopf sollte kompakt und seine Blüten straff und ungeöffnet sein.

Um eine nachträgliches Aufblühen zu verhindern, sollte man ihn unbedingt kühl und dunkel lagern. Am besten in Frischhaltefolie eingewickelt im Gemüsefach aufbewahren und innerhalb von 3 Tagen verbrauchen, da er im Allgemeinen schnell welk wird und viele seiner wertvollen Nährstoffe verliert. Er lässt sich auch ganz leicht einfrieren, sollte aber vorher etwa für 3 Minuten blanchiert werden.

Tipp: Nach Möglichkeit nicht mit ethylenproduzierenden Obst- und Gemüsesorten, wie z. B. Äpfeln, Bananen oder Tomaten lagern, da er dadurch schneller verdirbt.
Und damit euer Brokkoli keine Chance zum verderben hat, macht ihr euch am besten gleich ans Werk und probiert dieses leckere Rezept gleich mal aus.
Viel Spaß dabei – wünscht
Eure RezepteHexe

BROKKOLI-PASTA AN FEINER WALNUSS-SAUCE


















Zutaten für ca. 4 Personen:

2 Scheiben Weiß- oder Toastbrot
150 ml Milch
50 g Walnusskerne
500 g Brokkoli
400 g Pasta (z. B. Spirelli)
50 g Parmesan
1 Knoblauchzehe
½ Bund Oregano (ersatzweise getrockneten Oregano verwenden)
1-2 TL Zitronensaft (frisch gepresst)
4-5 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer


Zubereitung:

Das Weißbrot bzw. den Toast fein würfeln, mit der Milch begießen und ca. 10 Minuten einweichen. Die Wahlnüsse während dessen grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett rösten, dann kalt stellen.

Den Brokkolikopf putzen, waschen und in kleine Röschen teilen. Die Nudeln in reichlich kochendem Salzwasser garen. Nach ca. 3 Minuten die Brokkoliröschen dazu geben und mit garen, bis die Pasta „al dente“ ist.  Nudeln und Brokkoli dann abgießen und gut abtropfen lassen. (Eine Anleitung für die perfekte Pasta findet ihr in meinem Beitrag Pasta mit Paprikasauce vom 24.01.2012). 

Dann den Parmesan fein reiben. Den Knoblauch schälen und grob hacken. Den Oregano waschen, trockenschütteln und die Blättchen von den Stielen abzupfen. Am schnellsten geht es wenn man die Zweige zwischen Daumen und Zeigefinger nimmt und vom Stiel bis zur Spitze abzieht.

Etwas Oregano zum Dekorieren beiseite stellen, den Rest mit dem geriebenen Parmesan, dem eingeweichten Weiß- oder Toastbrot, Knoblauch, Walnüssen und dem Olivenöl im Mixer pürieren. Die Sauce mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Die Nudeln und den Brokkoli in eine große Pastaschüssel oder wieder in den Kochtopf geben und die Walnuss-Sauce dazugeben. Alles vorsichtig durchmischen. Nach Belieben mit den Oreganoblättern dekoriert in der Pastaschüssel oder auf einzelnen Tellern servieren.

Hierzu empfehle ich einen trockenen Weißwein mit einer zitronigen Note, z. B. einen Silvaner aus dem Frankenland.

Guten Appetit!!!